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Kaiserschmarrn – fluffig, süß und mit Puderzucker bestreut, ist er eines der bekanntesten Gerichte der österreichischen Küche. Doch woher kommt eigentlich der Name?
Dazu gibt es verschiedene Geschichten. Eine der beliebtesten Legenden besagt, dass der Schmarrn ursprünglich für Kaiserin Sisi zubereitet wurde. Doch sie war sehr auf ihre schlanke Linie bedacht und wollte ihn nicht essen. Kaiser Franz Joseph I. hingegen probierte das Gericht – und war begeistert. So wurde aus einem einfachen Schmarrn der Kaiserschmarrn.
Eine andere Erzählung besagt, dass ein Hofkoch eigentlich Palatschinken zubereiten wollte. Doch der Teig misslang und zerfiel in Stücke. Um das Gericht noch zu retten, bestreute der Koch es mit Puderzucker und servierte es dem Kaiser. Der soll dann gesagt haben: „Na, dann gebt mir halt den Schmarrn, den der Kaiser isst!“
Aber vielleicht hat der Kaiserschmarrn seinen Namen gar nicht vom Kaiser? Eine historische Theorie besagt, dass das Gericht auf den Almhütten in Österreich als Kaserschmarrn bekannt war – benannt nach den „Kasern“, den Käsemachern auf den Hütten. Daraus könnte sich mit der Zeit der heutige Name entwickelt haben.
Egal, welche Geschichte nun stimmt – der Kaiserschmarrn ist und bleibt eine köstliche Spezialität, die man unbedingt probieren sollte!
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