Kulinarik

Frühlingsbrot mit Butter

today24.03.2025

Hintergrund

Für Euch in der AIDAradio Morning Show: Ein leckeres Rezept zum Nachkochen von unseren AIDA Küchenchefs.

Kevin Schuster

Frühlingsbrot mit Butter

Auf Messers Schneide Kevin Schuster

Für das Brot
Vorteig:

  • 150g Roggenmehl
  • 150ml Wasser
  • Sauerteigansatz (siehe Rezept unten) aus dem Kühlschrank

Brotteig:

  • 600g lauwarmes Wasser
  • 150g Buttermilch
  • 600g Roggenmehl 960
  • 400g Weizenbrotmehl 1600
  • 10g Kümmel ganz
  • 20g Salz
  • 300g Sauerteig (vom Vorteig)

Butter:

Hier könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen.

  • Tomaten-Oregano Butter
  • Kräuter-Orangen Butter

 

Zubereitung des Sauerteigs:

Ihr benötigt 50ml Wasser und 50g Roggenvollkornmehl, dies gebt ihr dann zusammen in ein hohes Glas und vermischt es gründlich mit einem Schneebesen. Stellt es nun an einem warmen Ort abgedeckt für 24 Stunden zum Reifen. Nach 12 Stunden schlagt ihr mit einem Schneebesen erneut Luft in den Teig, um die Gärung zu intensivieren.

Am 2. Tag erneut 50ml Wasser unter den Ansatz rühren und auch 50g Mehl zugeben und alles wieder gründlich mit dem Schneebesen verrühren. Wieder abgedeckt für 24 Stunden an einen warmen Ort reifen lassen. Nach 12 Stunden schlagt ihr abermals mit einem Schneebesen Luft unter den Teig.

Am 3. Tag, wer hätte es gedacht, wieder 50ml Wasser und 50g Mehl unterrühren, abermals nach 12 Stunden mit einem Schneebesen Luft in den Teig schlagen.

Am Ende der Reifezeit sollte sich der Sauerteig mindestens verdoppelt haben und von kleinen Bläschen durchzogen sein.

Er ist dann nun bereit für seinen Einsatz beim Backen.

Ihr könnt den angesetzten Sauerteig für bis zu 10 Tage aufbewahren, aber ihr könnt ihn auch einfrieren und dann hält er sich bis zu 2 Monaten.

Nun kommen wir aber zur eigentlichen Brotherstellung.

Vorbereitungsarbeiten am Vortag des Backens:

Nehmt den gesamten Sauerteigansatz aus dem Kühlschrank (es sollten mindestens 70 g sein) und mit 150 g Roggenmehl und 150 g Wasser vermischen. Anschließend 6-8 Stunden zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis der Sauerteig wieder Bläschen bildet. 300 g vom Sauerteig wegnehmen und den Rest in ein Schraubglas bis zum nächsten Mal in den Kühlschrank stellen.

Am Tag des Backens:

Gebt das Wasser und die Buttermilch in eine Schüssel, die restlichen Zutaten (wie Mehle, Kümmel, Salz und Sauerteig) wiegt ihr genau ab und gebt sie mit in die Schüssel. Dies knetet ihr kurz zu einem weichen, eher klebrigen Teig zusammen (nur solange kneten bis die Zutaten verbunden sind). Den Teig lasst ihr dann für 6-8 Stunden an einem warmen Ort gehen. Meine Oma hat die Schüssel immer unter die Bettdecke im Schlafzimmer gestellt.

Nach Ablauf der Zeit, der Teig sollte sichtlich mehr geworden sein, halbiert ihr den Teig und formt unter zu Hilfenahme von etwas Roggenmehl Brotlaibe. Diese legt ihr in gut bemehlte Gärkörbchen und lasst sie erneut nochmal 1 Stunde rasten. Falls euer Sauerteig noch unerfahren 😊 (jung) ist, am besten ein kleines Hefestück (5g) hinzufügen zum Teig. Denn erst mit der Zeit gewinnt der Sauerteig immer mehr an Triebkraft.

Den Backofen könnt ihr dann schon mal auf 230 Grad Umluft vorheizen.

Die Brote nun nach der Stunde auf ein Backblech stürzen und sofort in den heißen Ofen schieben. Am besten stellt ihr kurz vorher schon eine Schale mit lauwarmem Wasser in den Ofen, um den nötigen Dampf zu erzeugen. Den Ofen reduziert ihr dann auf 210 Grad und lasst die Brote 45 Minuten backen.

Nach Ablauf der Zeit nehmt ihr die Brote einfach aus dem Ofen und lasst sie abkühlen, am besten schmecken sie natürlich, wenn sie noch leicht warm sind.

Nun kommen wir zur Butter, wie schon gesagt, da sind euch bei den Zutaten keine Grenzen gesetzt.

Ich persönlich finde für den Frühling und den Sommer eine leichte Kräuter-Orangen Butter oder eine Zitronenbutter immer sehr erfrischend auf dem Brot und die passen dann auch immer gut zu Schnittlauch.

Für die Herstellung nehmt ihr euch einfach Butter aus dem Kühlregal, lasst diese weich werden und schlagt sie mit dem Handmixer gut auf. Sie sollte das doppelte an Volumen bekommen. Nun könnt ihr eure Zutaten dazugeben, wie zum Beispiel gehackte Kräuter und Orangenzesten oder Zitronenzesten und Salz.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und Schlemmen.