Leinen los!

Wunderbare Tierwelt – Wie es Wasserläufer und Co. schaffen, über Wasser zu gehen

today19.06.2024

Hintergrund
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Über Wasser gehen – ein Wunder für uns Menschen, in der Tierwelt jedoch Realität. Einer, der diese Disziplin wie kein anderer beherrscht, ist der Wasserläufer. Die kleinen Insekten nutzen dafür physikalische Gesetzte und die Oberflächenspannung, um nicht durch die Wasseroberfläche zu sinken. 

 

Es gibt jedoch noch weitere Tiere, die die erstaunliche Fähigkeit besitzen, auf dem Wasser gehen zu können.

Eines von ihnen ist der Basilisk. Die Echse, die vor allem in Mittelamerika heimisch ist, schafft dies durch eine komplexe Lauftechnik.
Schlägt ein Fuß auf das Wasser auf, bildet sich eine Luftblase, die für Auftrieb sorgt und das Tier vorwärts treiben lässt. Ist der Fuß dann unter Wasser, wird er wie ein Ruder kraftvoll nach hinten gestoßen, was zusätzlichen Schub gibt. Gleichzeitig muss die Echse auf ihr Gleichgewicht achten, um nicht hinzufallen. Dafür sorgen seitlich wirkende Kräfte, die den Körper beim Laufen stabilisieren. Auch der Schwanz spielt eine wichtige Rolle. Er misst beim Stirnlappenbasilisken etwa 50 Zentimeter, bei einer Gesamtlänge von 80 Zentimetern.
Mit zehn bis zwölf Kilometern pro Stunde kann das mittelamerikanische Reptil einige Meter auf dem Wasser zurücklegen. Ideal, um vor Schlangen und anderen Feinden zu fliehen. Diese Fähigkeit besitzen übrigens alle Basilisken-Arten, weshalb sie auch Jesus-Christus-Echsen genannt werden.

Forscher fanden jedoch kürzlich heraus, dass auch Geckos über Wasser laufen können, obwohl sie dafür eigentlich zu schwer sind.
Wie genau sie das machen und warum diese Entdeckung ein Vorbild für Roboter werden könnte, erfahrt Ihr hier:

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